Unsere Satzung

S a t z u n g

des Senioren-Computer-Verein

St. Elisabeth Essen-Frohnhausen e.V.

Präambel

Die Informationsgesellschaft unserer Tage ist ohne Computer nicht mehr denkbar. Die Einsatzmöglichkeiten der automatisierten Datenverarbeitung und Datenübermittlung bergen Chancen, aber auch Gefahren für den Einzelnen und für die Gesellschaft. Informations- und Kommunikationstechnologien verändern das Mensch-/Maschine-Verhältnis und das Verhältnis der Menschen untereinander.

Der Verein wird mit dem Bestreben gegründet, Kontakte unter älteren Computerinteressierten und Computerbesitzern herzustellen und zu fördern sowie einen intensiven Meinungs- und Erfahrungsaustausch zu gewährleisten. ferner soll durch die Arbeit und das Wirken des Vereins ein besserer Zugang, insbesondere der älteren Generation, zu den neuen Medien und den damit verbundenen Fachgebieten ermöglicht werden.

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

Der Verein führt den Namen:

Senioren-Computer-Verein St. Elisabeth Essen-Frohnhausen

Kurzbezeichnung (SCV-SE)

Nach dem Eintrag in das Vereinsregister trägt der Verein den Zusatz e.V.

Der Verein hat seinen Sitz in Essen

Die Homepage-Adresse des Vereins lautet derzeitig: www.scv-se.de

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Das erste Geschäftsjahr beginnt mit der Eintragung des Vereins in das Vereinsregister und endet am 31.12. des Jahres der Eintragung

§ 2 Zweck

Der Zweck des Vereins ist die Integration der älteren Generation in die moderne Informationsgesellschaft durch Planung, Organisation, Gestaltung und Durchführung von Veranstaltungen, die sich mit den modernen Informationsmedien und ihren Chancen und Risiken beschäftigen sowie Training an den Geräten.

Die Satzungszwecke werden verwirklicht, insbesondere dadurch, dass

den älteren Bürgerinnen und Bürgern der Umgang mit Computern erschlossen wird,

den Senioren der Umgang mit Computern sowie die Nutzung der handels-

üblichen Software je nach den vorhandenen Interessen erklärt und mit ihnen geübt wird

ein Erfahrungsaustausch organisiert und eine Atmosphäre der gegenseitigen

Hilfe, Solidarität und freundschaftlichen Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedern als Beitrag zur Erhaltung der geistigen Mobilität von Seniorinnen und Senioren gefördert wird.

die Mitglieder unverbindlich beim Kauf von Hard- und Software für den Eigenbedarf beraten werden.

Der Verein verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke im Sinne des § 52 der Abgabenordnung. Zweck des Vereins ist die Förderung der Volksbildung.

§ 3 Selbstlosigkeit

Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Es gilt das Prinzip der Ehrenamtlichkeit, d.h. die Mitglieder des Vereins vermitteln ihre Fähigkeiten und Kenntnisse an andere Vereinsmitglieder unentgeltlich.

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

Alle Mittel, die dem Verein zufließen, sind an diese gemeinnützigen Zwecke gebunden, insbesondere sind alle Einkünfte und Überschüsse den gemeinnützigen Zwecken des Vereins zuzuführen.

Die Mitglieder erhalten – abgesehen von etwaigen für die Erfüllung ihrer satzungsgemäßen Aufgaben bestimmten Zuschüssen – keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Das gleiche gilt bei ihrem Ausscheiden und bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 Mitglieder

Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person und jede juristische Person des privaten und öffentlichen Rechts werden, die bereit ist, den Vereinszweck zu fördern, der Satzung des Vereins zuzustimmen und sich verpflichtet, den von der Mitgliederversammlung festgesetzten Mindestbeitrag zu leisten.

Die Beitrittserklärung erfolgt schriftlich gegenüber dem Vorstand, der über die Aufnahme entscheidet. Der Vorstand muss seine Entscheidung nicht begründen. Ein Anspruch auf Mitgliedschaft besteht nicht. Die Mitgliedschaft endet

durch schriftliche Austrittserklärung gegenüber dem Vorstand. Die Erklärung wird zum Ende des laufenden Geschäftsjahres wirksam, wenn sie dem Vorstand spätestens einen Monat vor Ablauf des Jahres zugegangen ist.

durch Ausschluss, wenn das Mitglied den Zwecken und Zielen des Vereins zuwider handelt oder seinen Mitgliedspflichten trotz schriftlicher Aufforderung durch den Vorstand nicht nachkommt. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand.

mit dem Tod (natürliche Person) oder der Auflösung (juristische Person) des Vereinsmitgliedes.

§ 5 Vereinsfinanzierung

Die erforderlichen Geldmittel des Vereins werden insbesondere beschafft durch

Mindestmitgliedsbeiträge, deren Höhe und Fälligkeit von der Mitgliederversammlung festgelegt werden.

Spenden

Umlage der Ausgaben:

Grundsätzlich werden alle Vereinsausgaben im Umlageverfahren auf alle

Mitglieder verteilt.

Am Computer- Trainingstag werden folgende Vorauspauschalen je teilnehmendem Mitglied kassiert.

für die Kaffeetafel, für die Bezahlung der Betriebskosten, wie z.B.

Anschlussgebühren für Internet/DSL, Telefon, Instandhaltung der Geräte und Einrichtungen, Anschaffung oder Ersatz von Computern und Software, sonstiges Zubehör, Abtragung von Vorlagen und Versicherungen zur Abwendung von Haftungsansprüchen, die aus der Benutzung des Internets und die Benutzung der Einrichtungen entstehen können.

Die Festsetzung der Vorauspauschalen wird jährlich nach Vorlage der

Jahresabrechnung von der Mitgliederversammlung neu beschlossen.

Spenden für einen bestimmten Zweck des Vereins dürfen nur für diesen Zweck eingesetzt werden.

§ 6 Organe

Organe des Vereins sind:

Der Vorstand

Die Mitgliederversammlung

Der Beirat

§ 7 Vorstand

Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus

Dem/Der Vorsitzenden/de

Dem/Der stellvertretenden Vorsitzenden/de

Dem/Der Kassierer/in

Dem/Der Schriftführer/in

Dem/Der stellvertretenden Schriftführer/in

Je zwei Vorstandsmitglieder sind gemeinsam zur gerichtlichen und außergerichtlichen Vertretung des Vereins berechtigt, wobei davon einer der Vorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzende sein muss.

Der Vorstand wird durch die Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei bzw. drei Jahren gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Der Vorstand bleibt bis zur gültigen Wahl eines neuen Vorstandes im Amt. Wählbar sind alle Vereinsmitglieder, die das 50. Lebensjahr vollendet haben. Der/Die stellvertretende Vorsitzende wird für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Alle anderen Vorstände für drei Jahre.

Scheidet ein Vorstandsmitglied während der Amtszeit (Wahlperiode) aus, so bestimmt der Vorstand ein Ersatzmitglied, welches das ausgeschiedene Vorstandsmitglied bis zur nächsten Mitgliederversammlung ersetzt. In dieser Mitgliederversammlung ist dann eine Neuwahl für dieses Vorstandsmitglied durchzuführen, sofern nicht ohnehin die Amtszeit des gesamten Vorstandes abgelaufen ist und dieser komplett neu gewählt wird.

Die Vorstandsmitglieder üben ihr Amt ehrenamtlich aus. Reisekosten und andere Auslagen werden im Rahmen der vorhandenen Mittel erstattet.

Der Verein stellt den Vorstand von jeglicher Haftung gegenüber dem Verein und gegenüber Dritten frei; hiervon ausgenommen sind Ansprüche gegen den Vorstand wegen vorsätzlicher oder grob fahrlässiger Pflichtverletzung.

§ 8 Aufgaben des Vorstandes

Der Vorstand hat insbesondere folgende Aufgaben:

Die Vertretung des Vereins nach § 26 BGB

Die Führung der laufenden Geschäfte des Vereins

Die Einberufung und Vorbereitung der Mitgliederversammlung

Die Durchführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung

Die Verwaltung des Vereinsvermögens

Die jährliche Erstellung eines Rechenschaftsberichtes

Er kann selbständig Maßnahmen treffen, die dem Vereinszweck dienen.

§ 9 Sitzungen des Vorstandes

Der Vorsitzende lädt den Vorstand schriftlich mit einwöchiger Frist unter Angabe der Tagesordnung zu den Sitzungen ein. Die Einladung ist entbehrlich, wenn alle Mitglieder des Vorstandes darauf verzichten. Der Vorsitzende muss eine Sitzung einberufen, wenn ein Mitglied des Vorstandes oder ein Drittel der Vereinsmitglieder dies unter Angabe des Grundes verlangen.

Zu den Sitzungen des Vorstandes wird der Beirat eingeladen.

Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei der fünf Vorstandsmitglieder anwesend sind. Dabei muss mindestens der Vorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzend anwesend sein. Soweit nichts anders bestimmt wird, trifft der Vorstand seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der anwesenden Stimmen.

Über die Sitzungen des Vorstandes sind Niederschriften anzufertigen. Diese sind von mindestens zwei Vorstandsmitgliedern zu unterzeichnen, wovon einer von beiden der Vorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzende sein muss.

Vorstandsbeschlüsse können auch im schriftlichen Verfahren gefasst werden, wenn alle Mitglieder des Vorstandes dem Beschlussvorschlag schriftlich zustimmen.

Der Vorstand kann gegebenenfalls weitere geeignete Personen als Sachverständige zur Beratung zu seinen Sitzungen einladen

§ 10 Beirat

Der Beirat steht dem Vorstand fachlich beratend und unterstützend zur Seite; die Zahl der Beiratsmitglieder wird durch Mehrheitsbeschluss im Vorstand bestimmt. In den Beirat können auch Nicht-Mitglieder berufen werden.

Der Vorstand ist an Beschlüsse/Empfehlungen des Beirates nicht gebunden.

§ 11 Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand nach Bedarf, mindestens jedoch einmal im Jahr, einberufen. Zu den Mitgliederversammlungen wird der Beirat mit eingeladen.

Es sollten möglichst alle Vorstandsmitglieder an der Mitgliederversammlung teilnehmen.

Die Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn wenigstens ein Drittel der Vereinsmitglieder oder ein Vorstandsmitglied dies durch einen schriftlich begründeten Antrag verlangen. In diesem Fall muss die Einberufung spätestens innerhalb von vier Wochen erfolgen.

Die Einberufung zu einer Mitgliederversammlung hat unter Mitteilung der Tagesordnung mit mindestens zwei Wochen Frist in Textform (§ 126b BGB) zu erfolgen. Die Einladung kann durch Aushang im Schaukasten der Kirchengemeinde St. Elisabeth erfolgen. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig, wenn ordnungsgemäß eingeladen wurde.

Die Mitgliederversammlung wird durch einen Versammlungsleiter geleitet. Dieser ist der Vorsitzende oder ein anderes Vorstandsmitglied. Ausgenommen hiervon ist die Wahl des Vorstandes, bei der die Mitgliederversammlung durch einen neutralen Versammlungsleiter geleitet wird.

Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Stimmen gefasst, soweit nichts anderes durch diese Satzung bestimmt ist. Vereinsmitglieder haben ab Vollendung des 50. Lebensjahres Stimmrecht.

Die Mitgliederversammlung kann mit einfacher Mehrheit Anträge zur Ergänzung und Änderung der Tagesordnung stellen.

Für Beschlüsse über Satzungsänderungen ist eine Mehrheit von zwei Dritteln der anwesenden Mitglieder erforderlich. Der Antrag und der vorgeschlagene Text der Satzungsänderung müssen in der Einladung des Vorstandes zur Mitgliederversammlung enthalten sein

Für Beschlüsse über die Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von zwei Dritteln aller Mitglieder erforderlich. Sollten bei einer Mitgliederversammlung Beschlüsse über die Auflösung des Vereins auf der Tagesordnung stehen, jedoch nicht gefasst werden können, weil weniger als zwei Drittel der Mitglieder anwesend sind, kann auf der folgenden Mitgliederversammlung dieser Beschluss mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der anwesenden Mitglieder gefasst werden.

Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift zu fertigen, die vom Protokollführer und dem Versammlungsleiter zu unterschreiben und im Aushang eine Woche zu veröffentlichen ist. Einsprüche gegen das Protokoll sind dem Vorstand spätestens eine Woche nach dem Beginn des Aushangs schriftlich mitzuteilen. Falls der Vorstand dem Einspruch nicht abhilft, entscheidet über ihn die nächste Mitgliederversammlung.

§ 12 Aufgaben der Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung ist zuständig für alle Aufgaben, soweit sie nicht dem Vorstand obliegen. Sie hat insbesondere zu entscheiden über:

Die Wahl des Vorstandes

Die Wahl von zwei Kassenprüfern

Die Entgegennahme des jährlichen Vorstandsberichtes

Die Entgegennahme des Kassenprüfungsberichtes

Die Genehmigung der Jahresrechnung

Die Entlastung des Vorstandes

Die Wahl eines neutralen Versammlungsleiters bei der Wahl des Vorstandes

Die Festsetzung der Höhe und der Fälligkeit des Mindestmitgliedsbeitrages

Die Festsetzung der Vorauspauschalen für die Vereinsausgaben und Kaffeetafel

Die Beschlussfassung über eingebrachte Anträge

Die Beschlussfassung über Satzungsänderungen

Die Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins

§ 13 Kassenprüfung

Für die Dauer von drei Jahren werden durch die Mitgliederversammlung zwei Kassenprüfer und ein Stellvertreter gewählt. Eine Wiederwahl ist möglich.

Die Kassenprüfer haben die Aufgabe, die Revision der Kassenprüfung durchzuführen und der Mitgliederversammlung darüber Bericht zu erstatten.

Amtierende Vorstandsmitglieder dürfen nicht zu Kassenprüfern gewählt werden.

§ 14 Auflösung

Ein Antrag auf Auflösung des Vereins muss in der Einladung zur Mitgliederversammlung angekündigt werden.

Bei der Auflösung des Vereins oder bei dem Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das gesamte Vermögen des Vereins an den gemeinnützigen Förderverein St. Elisabeth in Essen-Frohnhausen e.V. Der Förderverein hat das ihm zufallende Vermögen ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke der Kirchengemeinde sowie gemäß der aktuellen Fassung der Satzung des Förderverein St. Elisabeth e.V. in den räumlichen Grenzen der Pfarrgemeinde St. Elisabeth nach dem Stand vom 01.01.2007 zu verwenden.

Die Liquidation erfolgt durch den Vorstand oder durch von ihm beauftragte Personen.

§ 15 Schlussbestimmungen

Mit Beschluss der Mitgliederversammlung vom 04.02.2015 wurde die Satzung genehmigt.

Diese Satzung tritt einen Monat nach Veröffentlichung des Protokolls in Kraft.

Diese Satzung ersetzt die Satzung vom 09.03.2011.

Essen, den 04.02.2015

Einstimmige Genehmigung der Satzung der 34 anwesenden Vereinsmitglieder

siehe Anlage Anwesenheitsliste.